(Cynthia Stevenson)
Mutter der Hauptfigur Georgia und deren 10-jährigen Schwester Reggie. Joy hat eine steile Karriere als Sekretärin gemacht. Sie liest gern John-Grisham-Romane, geht gern Eislaufen und hat Angst vor jeder Art von Ballance. Am Beeindruckendsten aber ist wohl, dass die 41-jährige das Wort "feucht" grundsätzlich mit etwas Pornografischem in Verbindung bringt.
Joy ist mit ihrer kleinen Tochter Reggie völlig überfordert. Sie kommt mit ihr absolut nicht mehr zurecht, da sich diese immer mehr abkapselt. Als sie erfährt, dass Reggie Klobrillen stiehlt und auch nach einer Standpauke damit nicht aufhört, kann sie sich nur mit Drohungen wie Jugendamt oder Kinderpsychologin helfen. Diese absolut hilflosen Drohungen bringen jedoch absolut nichts und verhallen ungehört im All.
Von ihrem Mann Clancy kann sie keine Unterstützung erwarten. Im Gegenteil, er fällt ihr sogar noch in den Rücken, als Reggie frägt, ob sie wirklich zum Kinderpsychologen müsse, entgegnet Clancy, dass sie dies nur muss, wenn sie will.
Joy ist nach wie vor mit ihrer jünsten Tochter, Reggie, und deren Trauerbewältigung überfordert. Sie verlangt von ihr einfach nicht mehr an ihre Schwester zu denken.
Als George vor ihrem Elternhaus auftaucht und Joy mit "Mama" anspricht, ist diese so wütend darüber, dass sie George völlig wutenbrannt beschimpft, weil sie ihre Tochter ja nicht erkennt und davon jagt.
Kommt mit dem Verhalten ihrer Tochter Reggie einfach nicht zurecht. Sie kann sich auch nicht durchsetzen, als ihre Reggie sie nicht mit Mama, sondern ihrem Vornamen, Joy, anspricht.
Verzweifelt versucht sie mit ihrer Tochter etwas gemeinsames zu unternhemen. Schließlich gehen sie zu einem Kurs bei dem man Tiere präpariert.
Joy nimmt gerade ein gemütliches Vollbad und trinkt ein Glas Weisswein, als ihr Mann herein kommt, weil er auf die Toilette muss. Sofort entbrennt wieder ein Streitgespräch. Sie hält ihm vor, dass es früher nichts ausgemacht hätte. Sie bedauert, dass sie nicht mehr miteinander reden können und sagt ihrem Mann, Clancy, dass der Direktor der Schule angerufen hat und sich nach dem Gesundheitszustand von Reggie erkundigt hat, weil sie bereits seit drei Tagen nicht mehr in der Schule war.
Sie will die Sache mit Reggie klären, von ihrem Mann erhält sie dabei keinerlei Unterstützung. Am nächsten Morgen folgt sie ihrer Tochter auf dem Weg zur Schule, um herauszufinden, wie sich Reggie ihre Zeit vertreibt, da landen sie beim Klobrillenbaum. Irritiert sieht Reggie ihre Mutter - sie geht mit ihr zur Kinderpsychologin.
Nachdem die Psychologin mit Reggie allein sprechen möchte, wartet Joy inzwischen im Warteraum, wo sie Rube begegnet und eine Unterhaltung mit ihm beginnt, ohne zu wissen wer er ist.
Schließlich erlaubt Joy, dass sich Reggie Sachen von George nimmt, um ihre Trauer besser bewältigen zu können.