(Ellen Muth)
Hauptfigur, aus deren Sicht die Serie erzählt wird. Georgia arbeitet bei der Zeitarbeiterfirma "Happy Time" sowohl in ihrem irdischen Leben als auch als Seelensammer, wobei sie dann bei den Lebenden unter dem Namen "Millie Hagen" auftritt.
Georgia wird von herabstürzenden Teilen der Raumstation MIR erschlagen, genauer von einer Klobrille.
Georgia, die die Schule abgebrochen und somit keinen Abschluss hat, bringt ihre Eltern mit ihrer "mir doch egal"-Haltung zur Verzweiflung. Ebenso gestaltet sich ihr Vorstellungsgespräch bei "Happy Time". George ist völlig egal, was ihre zukünftige Chefin Dolores Diemit von ihr hält und so sagt sie ihre Meinung frei heraus. Trotzdem wird sie als Bürogehilfin eingestellt.
In ihrer ersten Mittagspause wird sie allerdings von der herabstürzenden Klobrille aus der Raumstation MIR erschlagen.
Als ihr anschließend Rube erklärt, dass sie nun Seelensammlerin ist, reagiert sie ganz typisch für ihren Charakter mit einem "Scheiße".
George interessiert es nicht, Seelen zu sammeln und das gibt sie ihrer Umwelt, bzw. ihren Kollegen, auch unmissverständlich so zu verstehen, das macht es für Mason, der sie einschulen soll, nicht leichter. Erst recht nicht, als er George in einer Schaufensterscheibe zeigt, dass sie als Seelensammler für ihre Umwelt optisch anders wahrgenommen wird, als sie bisher ausgesehen hat.
Ein weiteres Problem wirft sich auf, da Seelensammler auch ein Dach über dem Kopf brauchen und so kommt der "Einschulungsfall", der Mason und George in eine Bank führt gerade recht. Brendan Marshall Moore, ein äußerst unsympatischer Zeigenosse, rutscht auf einer Bananenschale aus, kommt mit dem Kopf in die Drehtür der Bank, in der dieser eindrucksvoll zerquetscht wird. Schon hat George ein Problem weniger und zieht in die Wohnung von Moore.
George kommt mit ihrer neuen Situation nur sehr schwer zurecht und so sucht sie entgegen den Warnungen der anderen Seelensammler den Kontakt zu ihrer Mutter. Schockiert stellt sie allerdings fest, dass diese auf einem Privatflohmarkt ihre Sachen verkauft, auch ihren heißgeliebten Fanken Froozy und George glaubt schon vergessen zu sein.
Ihr erster eigener Fall gestaltet sich schwieriger als erwartet. Sie hätte gehofft, einem unsympatischen Menschen die Seele nehmen zu müssen. Stattdessen sollte sie der 5-jährigen Kirsty bei einem Zugunglück die Seele nehmen. Sie verbockt ihren ersten Auftrag und Rube versucht erneut ihr zu erklären, wie wichtig ihre Aufgabe ist.
George erkennt für sich: "Für mich war der Tod nur der Weckruf".
George ist nun schon sieben Tage Tod und mit ihrer Situation völlig überfordert. Sie ist verzweifelt und findet sich in ihrem neuen Leben nicht zurecht. Sie reflektiert ständig über ihr Leben. Was wäre, wenn sie einiges anders gemacht hätte?
Rube versucht ihr etwas von ihrer Schuld zu nehmen und erklärt ihr, dass nicht sie an der Art und Weise und am Tod selbst schuld ist, sondern die Gruftlinge. Aber trotz allem ist sie verzweifelt. Sie schleicht sich heimlich nachts in ihr altes Zuhause und übernachtet auf der Rücksitzbank des elterlichen Autos, um wenigstens etwas Wärme und Nähe zu spüren.
George wohnt noch immer in der Wohnung von Brandon Moore. Sie philosophiert darüber, was passieren könnte, wenn jemand eine Verabredung mit dem Tod hat, der aber nicht kommt? Gibt es eine Gnadenfrist? Oder wird der Tod von selbst bestraft? Als Moore`s Eltern auftauchen gerät sie in erhebliche Erklärungsnöte, meistert ihre Situation aber bravorös. Als Erkenntnis für sich nimmt sie aus der Situation mit, dass in ihrem Fall nicht zählt, WAS, sondern WEN sie zurückgelassen hat.
Rube stellt ihr mit Betty einen Supervisor an die Seite. In ihrem ersten Fall müssen sie per Anhalter fahren, da sie kein Geld für den Bus haben. George fühlt sich als Mordkomplizin, als Betty dem Autofahrer die Seele nimmt und dieser nachdem sie ausgestiegen sind einen tödlichen Unfall hat. Sie sehnt sich nach einer Anleitung, nach jemandem dem sie folgen kann.
Ihren eigenen Weg zu finden erscheint ihr, typisch für ihren Charakter, viel zu anstrengend.
George fällt es schwer, die gutgemeinten Ratschläge von Rube anzunehmen. Er erklärt ihr, dass jemand anderer hier sitzen würde, wenn jemand anderer vorgesehen gewesen wäre. Für George steht fest, bedingungslose Liebe ein Akt der Verzweiflung ist.
Sie versucht sich zusammenzureissen und stellt sich ihren nächsten Fall als Waffelpackung vor. Sie nimmt Monty, dem Mitarbeiter im Waffelhaus, der für die kleinen Waffeln zuständig ist, seine Seele.
Aber immer wieder fällt sie in ihre Flegmatik zurück. Sie verweigert die Arbeit und kommt nicht zu einer vereinbarten Verabredung. Nachdem sie von Rube und Roxy ins Leichenschauhaus bestellt wurde, führt ihr Rube eindrucksvoll vor Augen, dass die Verstorbenen zwar keine körperlichen Schmerzen haben, wenn ihnen die Seele nicht genommen wurde, aber sehr starke emotionale. George kann also ihrer Bestimmung nicht entrinnen.
Da sie, wie Mason, kein Geld hat, begleitet sie ihn auf seiner Diebestour. Gemeinsam plündern sie die Parkuhren, bis ihnen Roxy einen Strich durch die Rechnung macht.
Ihr nächster Fall führt George an eine Tankstelle, wo sich eine Gruppe von Aktivisten gerade für die Rettung eines Bären einsetzt. R. Ruber, einer der Mitstreiter, wird von dem Bären dermaßen gepackt, dass das Blut nur so spritzt. Nun erklärt sich auch der Ratschlag von Rube, dass es besser für George wäre, wenn sie immer eine Regenjacke oder etwas in der Art dabei hätte.
Wieder einmal kommt sie wegen eines Auftrags zu spät ins Büro. Die Blutspritzer an ihrer Kleidung erklärt sie Dolores auf deren Fragen damit, dass sie einen Autounfall hatte. Durch ihre eindrucksvolle Schilderung, schlägt Dolores vor, dass sie doch frei machen sollte. Doch als George erfährt, dass sie dafür Urlaub nehmen soll, zieht sie es vor zu arbeiten. Freudig verkündet Dolores, dass Harry von der Presse in die Verwaltung wechselt. Aber George ist nicht eingeladen, sondern soll vielmehr Telefondienst machen. Sie vermutet bewußtseinsverändernde Drogen in den Wasserbehältern, da sie sich entgegen ihrer Art sehr gefreut hätte, wenn sie an der kleinen Feier teilnehmen hätte dürfen. Sie spürt plötzlich eine angenehme Wärme, bei dem Gedanken dazu zu gehören.
Wieder einmal schlägt sie alle guten Ratschläge in den Wind und besucht ihr Elternhaus. Da niemand zu hause ist, geht sie hinein und betrachtet aufmerksam ihr altes Zuhause. Plötzlich sind ganz banale Dinge, die ihr früher nichts bedeutet haben, wichtig für sie. Als die Familie nach hause kommt, wacht sie gerade noch rechtzeitig auf, um aus dem Fenster zu flüchten, bevor sie entdeckt wird. Aber sie kann es nicht lassen und so läutet sie an ihrem ehemaligen Elternhaus und spricht zuerst mit Reggie, die ihre öffnet. Als ihre Mutter Joy plötzlich vor ihr steht, bleibt ihr der einstudierte Text im Hals stecken und sie bringt nur "Mama" heraus. Joy ist darüber total aufgebracht, da sie ihre Tochter nicht erkennt und jagt George unter wüsten Beschimpfungen weg.
Diesmal muss sie einem Fallschirmspringer die Seele nehmen. Er ist in einer Baumkrone hängen geblieben und hat sich mit einem Ast den Hals durchbohrt. Gemeinsam mit Betty versuchen sie ihn mit Steinwürfen herunter zu bekommen. Als es ihnen schließlich gelingt, nimmt ihm George professionell die Seele und er kann ins Licht gehen. Während sie so unter dem Baum stehen, gesteht George, dass sie wieder einmal zu hause war und schüttet Betty ihr Herz aus. Diese versucht George zu erklären, dass es sehr verführerisch ist zu denken Kostbarkeiten aus Leben würden einem etwas geben, aber so ist es nicht.
Zu ihrem nächsten Termin wird sie von Roxy gefahren, die als einzige Seelensammlerin mobil ist. Der Reporter Bill Bright (alias V. Kostakovic) berichtet gerade von der Protestaktion der Aktivisten an der Tankstelle. Als der Bär "Dora" plötzlich ausbricht, fürchtet er sich dermaßen, dass er sich in Hosen macht. Er verursacht durch seinen eigenen Urin einen Kurzschluß, der ihn schließlich das Leben kostet.
Während sie Peanut Poppies essen erfährt George von Roxy, dass der Tod auch manchmal ein Schlupfloch hat, was sie sehr unfair findet. George mag lieber die mit Caramel, während Roxy die nicht so süssen bevorzugt.
Wieder einmal beobachtet George ihre kleine Schwester Reggie und kann überhaupt nicht verstehen, dass sie ihre Schwester, die ihr heute wie die Vorsitzende aller Freaks erscheint, jahrelang ignorieren konnte. Verunsichert stellt sie fest, dass die Erinnerung an ihre Schwester langsam verblasst und sie viele Dinge von ihr schon nicht mehr weiss.
Bei Happy Time findet Dolores, dass George unterfordert ist und teilt ihr neue Aufgaben zu. George aber muss ständig über ihren Tod und die eventuellen Schlupflöcher nachdenken. Was wäre, wenn sie ihre Mittagspause anders verbracht hätte oder früher oder später zu mittag gegessen hätte? Sie findet das alles einfach unfair. Trotzdem läuft bei Happy Time alles super. Dolores bietet George an länger, bzw. an mehr Tagen die Woche zu arbeiten, weil sie gute Arbeit leistet.Da sie das Geld gut gebrauchen kann, willigt sie ein.
Verwirrt beobachtet George wie Crystal den Telefonhörer ableckt. Die Ertappte kontert jedoch damit, dass sie George auf die Tastatur rotzt. Im Gegenzug rächt sich George mit Hundekot auf dem Teppich von Crystal.
Bei ihrem nächsten Auftrag, P.J. Monroe, beschließt sie dessen Schicksal in ihre Hände zu nehmen. Ohne über die Konsequenzen nachzudenken, verhindert sie, dass Monroe pünktlich sein Büro verläßt und somit nicht zum vorgesehenen Treffpunkt erscheint. Die Konsequenzen sind jedoch verheerend. Statt Monroe müssen viele andere Menschen sterben, weil sie ein Trainigsgerät benutzt haben, dass bei Monroe`s Tod vom Markt genommen worden wäre. Bei Verwendung des Bauchtrainers kommt es in Verbindung mit Schweiß zu einem tödlichen Kurzschluss. Aber bis George von diesen Konsequenzen erfährt, fühlt sie sich unbesiegbar und voll Macht. Allerdings hat sich George durch ihr unüberlegtes Handeln den Zorn der Gruftlinge zugezogen und wird fortan von diesen terrorisiert.
Rube und George diskutieren darüber, dass alles vorherbestimmt ist. George würde sich aber viel lieber mit einer Freundin austauschen und so begibt sie sich verzweifelt auf die Suche. Sie erkennt, dass sie nur Arbeitskollen hat und Betty - vielleicht könnte sie ihre Freundin sein.
Bei der Runde im Waffelhaus erfährt man, dass Seelensammler auch auf "Auslandseinsätze" geschickt werden. Begeistert meldet sich George, dass sie auch einmal teilnehmen möchte.
Gemeinsam mit Betty trifft George im Waffelhaus ihr nächstes Opfer - Jack. Er fährt ein rotes Cabriolet und hält Betty und George anfangs für Prostituierte, weil sich "normale" Frauen in der Regel nicht für ihn interessieren. Gemeinsam beobachten sie, wie George auf der Straße vor dem Waffelhaus zusammenbricht. Er wurde von Gifspinnen gestochen, die in seinem Schrank waren.
Betty besucht George und gemeinsam sehen sie sich einige Bilder von Betty`s Seelen an. Sie hat alle in verschiedenen Säcken katalogisiert.
Dolores und Michael wollen George mit zu einem Ausverkauf nehmen, aber da George kein Interesse hat, erfindet sie die Geschichte ihrer angeblichen Alkoholsucht und wieder erntet sie Dolores` vollstes Verständnis.
Familientreffen der Bowers. Gemeinsam mit Rube und Betty soll George M.J. Bowers ausfindig machen, aber da hier jeder Bowers heißt, finden sie den richtigen nicht und so wird er von einem Kanu erschlagen, dass sich bei eine Auffahrunfall selbständig gemacht hat.
Wieder gemeinsam mit Betty ist George auf der Geburtstagsfeier von P. Cassidy. Als sie ihm die Seele genommen wird, wird er kurz darauf auf der Bar tanzend von einem Schwertfisch durchbohrt.
George glaubt in Betty ihre Freundin gefunden zu haben, aber als beim "Heimgang" von Cassidy die Klippen von Dover erscheinen, kann Betty ihrer Leidenschaft nicht wiederstehen und folgt Cassidy ins Licht. Sie läßt die traurie George mit einem Polaroidfoto und ihrem Ring zurück.
Erfüllt von Trauer spricht sie mit Rube über ihren Verlust, aber er kann ihr auch nicht wirklich weiterhelfen.
Bei Happy Time wurde sie in den Club derer aufgenommen, die ein Sammelalbum haben. Als sie das ihre präsentiert, das hauptsächlich aus Fotos von Betty`s Seelen besteht, erhält sie von Dolores die Rüge, dass sie einen typischen Anfängerfehler gemachthat, nämlich, dass ein Sammelalbum niemals ein Fotoalbum ist.
Dolores empfiehlt George ein Kirschkernkissen gegen ihre schlechte Laune. Da Jimmy, der beste Bowler der "Happy Time Cobras" versetzt wird, soll ihm George nachfolgen. Aber als Einzelkämpferin beherrscht sie keinen Mannschaftssport und so gestaltet sich das Unterfangen sehr schwierig. Statt George bekommt Russ den Platz in der Mannschaft, behält ihn aber nicht lange, da er getötet wird, als er sich das Symbol der "Happy Time Cobras" tätowieren lassen möchte und so bekommt George eine neue Chance.
George spricht nicht mehr mit Rube, weil sie ihm die Schuld am Tod von Betty gibt.
George lernt eine neue Kollegin kennen - Daisy Adere. Sie lernt Daisy als eingebildetes Modepüppchen kennen, das nur an seinem Aussehen interessiert ist. Trotzdem zieht Daisy zu George und die Probleme sind vorprogrammiert. George muss zur Arbeit, aber Daisy brauch stundenlang im Bad.
Zu allem Überfluss muss George gemeinsam mit Daisy zum Seelensammeln.
Russ`Arbeitsplatz gleicht einer Gedenkstätte. Dolores besteht darauf, dass sich George etwas persönliches von Russ nimmt. George erkennt, dass persönliche Dinge zur Trauerbekämpfung wichtig sind. Sie sieht sich auf dem Flohmarkt ihrer Mutter wieder und bringt daraufhin den Franken Froozy wieder zurück.
George geht mit Rube zum Bowlen und lernt ihre Lektion. Beim zweiten Anlauf besiegt sie Rube und versteht, was Rube ihr beibringen wollte - sie soll lernen sich durchzusetzen.
Als der Streit zwischen Daisy und George fast eskaliert, überlistet Daisy George kurzfristig mit dem Ausdruck tiefer Trauer. Als sie dahinterkommt, ist sie stinksauer.
Bei ihrer erneuten Bowlingchance, reflektiert George kurz über ihr Leben. Warum hat sie sich nicht bewegt, als sie die Klobrille kommen sah? Sie überwindet ihre Verkrampftheit und meistert einen Strike und ihr Team gewinnt. Die Freude ist riesengroß und George spürt, dass sie lebt - und es gefällt ihr.