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1.10: Jobwechsel

Zusammenfassung

Im Bus

George ist gezwungen im Bus zu fahren, was für sie Höllenqualen bedeutet. Die Belästigungen, denen sie sich ausgesetzt fühlt, scheinen ihr fast unterträglich und sie fühlt sich ihrer Freiheiten beraubt: Bewegungsfreiheit, Informationsfreiheit und Geruchsfreiheit. Schließlich wechselt sie auf einen ihrer Meinung angenehmeren Platz und promt schüttet ihr ein kleines Mädchen seinen Orangensaft drüber.

Im Waffelhaus

Rube ist gerade dabei ein Kreuzworträtsel zu lösen und George hilft ihm. Daisy frägt George, ob sie ein neues Parfum hätte, aber es ist Orangensaft - George hasst den Bus. Mason schlägt vor, sie solle sich doch ein Auto klauen, Daisy rät ihr zu einem Fahrrad. Sie hatte das Originalfahrrad aus dem Zauberer von OZ, weil sie jemandem in der Requisite einen geblasen hat, aber sie hat es dann versteigert.

Rube verteilt die Post-It. Mason ist sauer, weil seine Seelen drei Stunden weit weg sind. Er muss sogar mit einer Fähre fahren und ausserdem bemängelt er, dass Roxy nicht da ist. Rube wiegelt ab, dass sie eben woanders ist. Für George hat er noch keine Seele.

Daisy hat es wieder nicht geschafft eine Seele ins Licht zu bringen und Rube schnautzt sie wutenbrannt an, was ihr Problem ist. Total von sich überzeugt ist ihre einzige Vermutung, dass er sich in sie verknallt hat - nicht etwa ihre eigenes Unvermögen. Rube geht zu Chris und erklärt ihm die Situation. Chris erklärt, dass Daisy sein Bild gestohlen hat und er nicht will, dass sie es besitzt. Er will nicht ins Licht gehen, bevor Daisy das Bild zurück gegeben hat. Rube teilt Daisy mit, dass er es nicht dulden wird, dass ihre Habgier mit seinem Arbeitsplan kolliediert. Sie steigt von ihrem Standpunkt nicht herunter und glaubt jeder würde auf sie stehen. Rube versucht ihr zu erklären, dass er Gefühle hat, die aber nicht ihr gehören. Er lässt sie mit Chris zurück - sie soll sich um ihr Problem selbst kümmern. Daisy setzt sich zu ihm und erklärt Chris, dass sie das Bild ein paar Monate behalten wird, um danach ein hübsches Sümmchen zu kassieren - Chris wird in seiner Einschätzung von Daisy bestätigt.

Daisy sitzt noch am Tisch, als Mason dazu kommt und ihr die Schlüssel vom Haus seiner letzten Seelen hinlegt, weil er denkt, George und sie könnten mehr Platz gebrauchen. Daisy nimmt den Schlüssel.

George geht nach der Feier bei Happy Time nicht nach hause, sondern ins Waffelhaus. Sie fühlt sich dort einfach heimischer. Um 6.45 Uhr wird sie von der Kellnerin vom Waffelhaus geweckt und sie hat es jetzt sehr eilig, in ihre neue Arbeit zu kommen. Gerade noch rechtzeitig bemerkt sie den Mexikanerhut auf ihrem Kopf und kann sich seiner entledigen, bevor sie ihre neue Firma betritt.

Nachdem sich ihre neue Arbeitsstelle nach fünf Minuten wieder erledigt hat, geht George ins Waffelhaus. Rube frägt, ob sie gerade Mittagspause in ihrem neuen Job hätte, aber sie erklärt ihm frustiert, dass es keinen neuen Job gibt. George ist enttäuscht. Rube empfiehlt ihr auf dem Flohmarkt ein Fahrrad zu suchen. Sie sieht aus dem Fenster und sieht ein superschönes Fahrrad. Rube lächelt "es ist deines" und gibt ihr ihre neue Adresse. Gleich fährt sie mit ihrem neuen Fahrrad zur neuen Adresse.

Erinnerungen

George denkt an ihre Kindheit, als sie ein Fahrrad bekommen hat. Es war rot und es war cool. Ihre Mutter wollte ihr helfen, aber sie war stur und glaubte allein fahren zu können und tatsächlich konnte sie es.

Jetzt gehört das Rad ihrer kleinen Schwester.

George`s Elternhaus

Die Lage im Elternhaus ist wieder einmal angespannt. Joy bittet Clancy ein paar Kroketten fürs Abendessen mitzubringen - wenn er überhaupt nach hause kommt. Reggie füttert G.H. mit Toast und Joy mit Speck. Schon kommt wieder Kritik von Clancy, dass der Hund sein eigenes Fresschen brauch und er gibt ihm ein Leckerli. Er denkt darüber nach, ihm eine Hundetür zu installieren.

Joy installiert die Hundetür, die Clancy schon gekauft hat und gleich verschwindet G.H. Aber da ist ein Loch im Zaun und so läuft er gleich davon.

Reggie und Joy sind verzweifelt auf der Suche nach G.H. und Joy ist zunehmend genervt. Sie schnautzt ihre Tochter ungerechtfertigt an, obwohl Reggie sie nur aufbauen will und sagt, dass es nicht ihre Schuld ist.

Clancy kommt nach hause und ruft als erstes nach G.H. Reggie sitzt im Wohnzimmer und zeichnet ein Bild von G.H. Zuerst ist er noch erfreut, dass seine Tochter so schön malt, aber als er erfährt, dass sie es aufhängen möchte, weil G.H. verschwunden ist, wird er zornig.

Währen Joy und Clancy mit dem Auto nach G.H. suchen, geht Reggie zu Fuß und ruft immer wieder nach ihm. Joy ist deprimiert und Clancy schlägt vor sich zu trennen, was Joy wieder völlig falsch auffasst. Clancy will sich trenne, damit jeder getrennt den Hund suchen kann.

Mittlerweile ist es Nacht geworden und noch immer ist Familie Lass, inzwischen mit Taschenlampen bewaffnet, auf der Suche nach G.H. Joy und Clancy feinden sich dauernd nur an.

Während George mit ihrem neuen Fahrrad herumfährt, läuft ihr plötzlich G.H. über den Weg. Freudig begrüßt sie ihn und anschließend bringt sie ihn heimlich wieder in ihr Elternhaus. Reggie ist superfroh und auch Clancy freut sich. Joy ist überrascht.

Bei Happy Time

George chattet im Internet auf der Suche nach einem Fahrrad. Aber das, was ihr gefallen würde, kostet sie mehr, als sie in zwei Monaten verdienen würde. Ein Kollege wendet ein, dass man als Anfänger halt nicht mehr verdient. Sie überlegt die Stelle zu wechseln. Ihr Kollege nervt ein bisschen, weil er nicht aufhört sie anzuquatschen, aber er informiert George über die Ausschreibung einer Stelle, die anscheind super bezahlt ist, da hätte sie das Fahrrad in ein paar Wochen. Auf die Frage, warum er die Stelle nicht nimmt, meint er, dass er gerade erst angefangen hat und das Stellenprofil jemanden mit mehr Betriebserfahrung wünscht, ausserdem suchen sie jemanden, der besser aussieht, als er.

Er stellt sich George mit "George" [dschosch] vor und ruft sogar bei dem Arbeitgeber an.

George erklärt ihren Wechsel Dolores. Die ist ganz aus dem Häuschen, dass George den Arbeitgeber hinter ihrem Rücken bereits kontaktiert hat. Sie möchte sich damit rechtfertigen, dass ja "George" alles geregelt hat, aber Dolores ist ziemlich sauer und konfrontiert George damit, dass sie wahrscheinlich gar nicht weiss, was für eine wertvolle Mitarbeiterin für Happy Time sie ist. Ihr ist das Lachen wie eingefroren, vor allem als ihr George sagt, dass sie bereits morgen dort anfangen wird. Sie lässt sich ihren Unmut nicht anmerken und meint nur, dass sie nun wohl eine Abschiedsparty zu organisieren hätte.

Und auf einmal war der da - der Abschiedstag. George hatte das Gefühl, als würden es alle wissen... An ihrem Computer fand sie ein Post-It mit der Frage, welchen Kuchen sie bevorzugen würde. Dolores war im Vollstreß mit der Organisation der Abschiedsparty - es wurden sogar Flyer verteilt. George will keine Abschiedsparty und versucht Dolores das auch so zu vermitteln. Sie aber steht auf dem Standpunkt, dass George ein Mitglied, der Happy Time Familie war und somit war Happy Time ihr zuhause. Dolores ist ziemlich sarkastisch und George weiss, wann sie zu gehen hat.

Es war ihr nicht möglich gewesen, sich bei Happy Time heimisch zu fühlen. Eine Kollegin, die ihr bisher noch nie aufgefallen war, schenkte ihr plötzlich einen Karton für ihre Sachen und sagte mit weinerliche Stimme, dass George ihnen hier wahnsinnig fehlen werde - dann erst stellte sie sich vor - sie ist Stefanie. George verstand die Welt nicht mehr.

George erledigte ihre letzten Kopierarbeiten, während sich der Rest der Belegschaft "heimlich" in den Empfangsraum begab. Sie wusste, dass man sie gleich unter irgend einem abgedroschenen Vorwand rufen würde. Prompt kam ein Kollege und behauptete im Empfang wäre ein Paket für sie. Sie ging hinunter und alle riefen "Überraschung" - sie lächelt gequält und wusste: Es würde auch irgendwann wieder zu Ende sein. Während die anderen in Feierlaune sind, wartet George auf einem Stuhl sitzend, bis das Prozedere vorbei sein würde. Da kommt Stefanie und schlägt ihr vor "etwas zu nehmen". Eh nur eine kleine Tablette, die man unter die Zunge steckt, aber George  wiegelt ab. Stefanie`s Überschwenglichkeit machte George Angst.

Die Feier ist an ihrem Höhepunkt angelangt: Crystal besticht im Wettsaufen, Stefanie tanzt im Drogenrausch allein mit sich und ein Kollege verschwindet mit einem Esel... George sitzt noch immer allein auf ihrem Stuhl, isst eine Kleinigkeit und beobachtet das groteske Geschehen und findet es nicht in Ordnung... "George"kommt zu George und meint, dass sie ganz schön wichtig gewesen sein muss, wenn Dolores eine solche Feier organisert. In dem Moment als George erklärt, dass sich Dolores nur für Happy Time interessiert steht sie da und frägt nach dem Esel. Dolores ist betrunken, aber sie zeigt George ganz deutlich ihre Ablehnung - sie spricht ausdrücklich "George" an. Sie betrinkt sich weiter.  Gerade als George einen Schritt auf Dolores zugehen will, kommt Crystal und sagt, dass Stefanie verschwunden ist und wieder ist George die gearschte - sie hatte eingewilligt heute abend für Stefanie da zu sein. George findet Stefanie, die in ihrem Drogenwahn völlig verwirrt unter einem Schreibtisch sitzt und wirres Zeug redet. George schafft es sie zu überreden und unter großem Beifall bringt sie sie zurück zur Party.

Zum Abschied hält Dolores noch eine Ansprache und erklärt, dass, wenn sich jemand entschliesst die Happy Time Familie zu verlassen, immer alle zusammen legen. Stefanie überreicht der verlegenen George das Geschenk - eine Fahrradklingel. "George" hat gemeint, dass es das richtige wäre. Da George keine Rede halten möchten, ergreift Dolores das Wort und hält eine rührende, tränenreiche Abschiedsrede, in der so richtig hervorkommt, wie gern sie George hat. Als die Feier vorbei ist, räumt Dolores einsam alles auf.

In der Lagerhalle

Daisy kommt zu ihrer neuen Seele: C. Freekmann. Auf ihre Frage, stellt er sich mit Chris vor. Daisy begrüßt ihn fröhlich und stellt sich ihm als Mäzenatin der schönen Künste vor. Chris bedauert das, weil ein Mäzen in seinen Augen immer nur den Wert eines Bildes sieht, nicht aber das, was es ausdrücken soll. Daisy widerspricht ihm und erklärt, dass für sie beides zusammen gehört. Sie betrachtet seine Bilder und frägt bei einem Bild nach dem Preis, aber Chris sagt, es ist unverkäuflich. Auf Daisy`s Nachfrage, ob seine Galerie nicht einen Preis festlegt, sagt er, dass er keine hätte. Daisy bewundert seine Arbeiten, aber Chris will einfach nicht verkaufen. Er behauptet, dass Künstler sowieso erst nach ihrem Tod richtig verkaufen können. Er will weiterarbeiten und verabschiedet Daisy mit einem Handkuss, durch den sie ihm die Seele nimmt.

Sie geht und in einem Anfall von Arbeitswut, bemerkt er nicht, dass ihm ein Gruftling sein Colaglas mit dem Glas austauscht, in dem er seine Pinsel auswäscht und er erstickt. Nachdem er gestorben ist, dreht Daisy sich noch einmal um, um sich das Bild zu holen, das ihr von vorneherein schon so gut gefallen hat. Chris`Seele lief ihr nach und wollte wissen, was eigentlich abgeht, Daisy schnautzt ihn an, er soll gehen.

Sie ruft Rube zur Hilfe - und Chris folgt ihr bis ins Waffelhaus.

Mason`s neuer Auftrag

Mason ist auf der Suche nach C. Bond und prompt öffnet ihm Carry Bond die Tür. Mason gibt vor eine Umfrage durchführen zu wollen und Bond willigt nach Rückfrage mit Henry ein. Mason bekommt ein mulmiges Gefühl, denn Carry und Henry sind schwul und Henry frägt gleich ober er "sauber" ist.

Carry bittet Mason herein und er beginnt mit seinen Fragen. Die beiden bewegen sich genau so, wie man sich Schwule landläufig vorstellt. Auf Chris`Frage, ob sie den Befragung hinter sich hätten, blickt Mason kurz auf die Uhr und antwortet - so gut wie.

Nachdem die drei gemeinsam Rindereintopf ohne Rindfleisch gegessen haben, bewundert Mason die stilvolle Einrichtung und das wunderbare Zuhause der beiden. Während Henry ins Bad geht, läuft für Carry die Zeit ab. Mason nimmt ihm die Seele und beim Aufräumen stolpert Carry, schlägt mit dem Kopf auf der Arbeitsfläche auf und stirbt. Mason hat Mitleid - er kocht Tee für Henry.

Henry ist bestürzt, völlig verzweifelt und Mason versucht ihm die Situation zu erklären. Henry weiss einfach nicht, was er jetzt machen soll und die Seele von Carry gibt Mason den Tipp Linda anzurufen, weil man Henry in dieser Situation einfach nicht allein lassen kann. Mason lässt Henry nicht allein und gerät in Erklärungsnot, wer er ist.

Carry redet auf Mason ein, dass er nicht in der Lage ist Henry aufzuhalten. Henry hat den Lieblingsanzug von Carry angezogen und will sich jetzt mit einem Messer umbringen. Er hat 30 Jahre mit diesem wunderbaren Mann verbracht und will sich niemals mehr ohne ihn schlafen legen und schon gar nicht ohne ihn aufwachen - das kann er nicht. Carry gibt Mason den Tipp, er soll Tabletten nehmen, weil das viel friedlicher wäre und dann auch der wunderschöne Anzug verschont bleiben würde. Mason nimmt Henry die Seele und er geht, um sich mit den Tabletten umzubringen.

Daisy`s neues Zuhause

Daisy zieht in ihr neues Haus und Chris ist noch immer da. Er erklärt Daisy, dass er zwei Jahre an diesem Bild gearbeitet hat und dass sein ganzes Herz daran hängt. Er redet auf Daisy ein. Schließlich geht er mit den Worten, dass er das Bild für Daisy gemalt hat.

George`s neuer Arbeitsplatz

Mit den Worten: "Hallo, ich bin Millie  - ich bin die Neue" betritt George ihr neues Büro. Ihr Kollege, Frank Fingerman, ist schweigsam und deutet nur stumm auf den Stuhl, auf dem sie platznehmen soll. Er verkehrt nur per E-Mail mit ihr. George will mit ihm reden, aber er findet es effizienter per Internet zu kommunizieren. George ist nach fünf Minuten schon völlig angenervt und schreibt einfach nur zurück: "Fick dich selbst, Fingerman". Türschlagend verlässt sie ihren "neuen" Job.

George`s neues Zuhause

Als George mit ihrem neuen Fahrrad bei ihrem neuen Zuhause ankommt, ist Daisy gerade mit dem Hausputz beschäftigt. Allerdings war das bisher Mason`s Adresse und so erklärt Daisy, dass sie getauscht hätten und Mason so süss war. George ist verwirrt, Daisy war so nett.

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