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1.11. Nachtschwärmer

Zusammenfassung

Bei George und Daisy

George kommt mit ihrer Situation, vor allem nachts, immer schwerer zu recht. Sie versucht sich mit Fernsehen abzulenken, aber auch hier nur Tod. Die Ablenkungen sind sehr kurzlebig - sie erkennt - es gibt kein Wirkliches entkommen.

Im Waffelhaus

Rube zitiert Mason, Roxy und Daisy um 1.00 Uhr nachts ins Waffelhaus. Mason ist sauer, was konnte so wichtig sein? Roxy beschwert sich, weil sie gerade alte Filme ansehen wollte und Daisy behauptet in einigen mitgespielt zu haben, konkret konnte sie aber keinen nennen. Sie ist einfach überzeugt von sich.

Rube bestellt bei Tiffany eine frische Kanne Kaffee, weil es etwas länger dauern würde. Roxy ist verzweifelt - sie sollten einen Fragebogen zur Selbstbeurteilung ausfüllen, wie in jedem Jahr. Rube erklärt noch einmal kurz das Prozedere und dass Mason schöner schreiben soll, weil es im letzten Jahr Beschwerden gegeben hat. Mason verteidigt sich damit, dass er letztes Jahr "etwas" genommen hatte, auf die Frage von Roxy, wie es in diesem Jahr aussieht, meint er "ein kleines bißchen".

Daisy glaubt mal wieder sich aus der Affaire ziehen zu können. Sie behauptet in New York kurz vor ihrem Weggehen einen solchen Test gemacht zu haben, weshalb sie der Meinung ist, dass sie es jetzt nicht mehr bräuchte. Aber Rube lässt nicht mit sich reden und macht ihr unmissverständlich klar, dass sie gehen muss, wenn sie den Test nicht macht. Rube stoppt die Zeit - eine Stunde für den ersten Teil.

Mason, Daisy und Roxy sitzen gemeinsam an einem Tisch und brüten über ihrem Test. Mason stellt fest, dass es die gleichen Aufsatzfragen wie im letzten Jahr sind. Rube mahnt zur Konzentration. Roxy ist genervt, weil Daisy andauernd nur Bleistifte spitzt. Plötzlich kommt George und möchte wissen, was die drei da machen. Mason gibt ihr den guten Rat schnell wieder zu verschwinden. Rube mahnt die drei nochmal und ordnet an, dass sie sich getrennt setzen müssen.

Er ruft George zu sich und frägt was sie da macht. George möchte wissen, was die Anderen da machen, aber Rube steigt nicht auf ihre Frage ein. Er möchte wissen, warum sie hier ist und sie betont, dass sie einfach nicht schlafen konnte und möchte wissen, warum sie nicht an dem Test teilnehmen darf.  Sie ist schließlich auch eine wertvolle Arbeitskraft - soll er doch Dolores bei Happy Time fragen. Aber er lässt wieder einmal nicht mit sich reden. Sie darf den Test eben nicht machen. Er spricht nur davon, dass er jetzt malen lernen möchte - er träumt vor sich hin. Dann bestellt er sich einen Schokomuffin, warm, mit extra Butter.

Währenddessen grübeln die Anderen verzweifelt über ihren Tests und schwelgen dabei in Erinnerungen.

George und Rube sehen sich ein Album mit Werken impressionistischer Künstler an und als Rube ganz erstaunt ist, dass George einige Werke kennt, meint sie nur: "Ich bin tot, aber nicht dämlich". Ein Bild erinnert George an Daisy - sie beobachtet sie heimlich und weiss, dass sie etwas traurig macht.

Mason bittet Kiffany um Hilfe als sie ihm ein Glas Cola bringt, aber Rube bemerkt es und rügt Mason.

Rube muss zu einem Job. George möchte mitkommen, weil sie eh gerade nichts zu tun hat.

Mason bitte Daisy um Hilfe und erhält von Rube die zweite Abmahnung.

George hat Rube`s Post-It gesehen und möchte eine Erklärung von ihm - es ist ihr altes Zuhause, dort wohnt ihre Familie. Rube sagt, dass es ihm klar ist, aber es ist nicht mehr ihr zuhause, es gibt Regeln und es ist nicht ihr Auftrag. George gerät außer Rand und Band. Irritiert von George`s Geschrei frägt Kiffany, ob etwas nicht stimmt. Aber Rube wiegelt ab und bestellt einfach ein Stück Nußkuchen. Er maßregelt George sich zu setzen.

Jetzt bittet Daisy Kiffany um Hilfe.

George ist wütend. Rube redet auf George ein und stellt fest, dass sie Probleme mit Regeln, also mit ihm; bzw. er hat ein Problem mit ihr.

Während Rube und George darüber diskutieren, wer ein Problem mit wem hat, lauschen Mason, Daisy und Roxy. Als Rube das bemerkt, schreit er sie an, ob sie das etwas angehe - schnell nehmen die drei wieder Platz.

Mit einem: "Leck mit am Arsch" verlässt sie das Waffelhaus. Sie ist Seelensammler - sie hat keine Angst - schließlich ist sie ständig mit dem Tod konfrontiert. Doch in dieser Nacht, an diesem Morgen, sollte der Tod in "ihren" Vorgarten kommen...

Kiffany bringt Roxy einen Eistee mit Zitrone, bleibt noch ein weilchen stehen und frägt, ob sie sonst noch etwas brauchen würde. Kiffany wartet offensichtlich, dass auch Roxy sie etwas zum Test frägt. Sie frägt sie ganz konkret, ob sie Hilfe braucht bei ihren Fragen. Roxy lehnt dankend ab. Rube beobachtet die Szenerie, schließlich verabschiedet er sich und bittet die drei ehrlich zu sein. Er betont, dass es nicht für ihn ist, ihm ist es schließlich scheißegal.

Mason vertreibt sich die Situation damit, Streichhölzer abzubrennen. Kiffany erklärt ihm nocheinmal, warum sie es schön fände am Strand zu arbeiten - sie möchte Mason helfen.

Statt ihren Test weiter auszufüllen, sieht sich Daisy den Bildband von Rube an und stockt genau bei dem Bild, das die Frau darstellt, die George so an Daisy erinnert hat.

Alle stehen bei einer Frage: Warum bin ich hier? Sie grübeln intensiv um die Antwort.

Gemeinsam kommen Rube und Georbe wieder ins Waffelhaus. Daisy und Roxy geben ihre Tests ab und verabschieden ich. Mason bleibt noch. Rube beschliesst noch heute mit dem Malen zu beginnen.

George`s Elternhaus

Mit der einzigen Frage belastet, wen wohl der Tod in ihrem Vorgarten ereilen würde, beobachtet George das Haus und sieht die Silhouette ihrer Mutter am Fenster. Sie denkt an ihre Kindheit, den Morgen ihres Unfalls und auch das Zusammentreffen auf dem Flohmarkt fällt ihr wieder ein.

George ersehnt sich etwas Normalität - sie möchte so tun, als sei wieder alles ganz normal.

Sie sitzt auf der Treppe vor ihrem Elternhaus und denkt darüber nach, als sie zuletzt hier gesessen hat - an einem schönen Sommermorgen, sie trug einen Overall. Es tut ihr weh, daran zu denken - und sie weint. Sie wäre fast eingeschlafen, da bringt ihr Rube einen Kaffee und frägt warum sie hier ist. Sie möchte nur wissen, ob jemand von ihrer Familie auf dem Zettel steht. Rube versichert ihr, dass niemand auf dem Zettel steht, den sie kennt. Sie ist irritiert und frägt, warum er ihr das antut. Er aber antwortet mit einer Gegenfrage, ob sie es verhindern könnte, wenn sie wüsste, wer drauf steht. Sie muss die Frage verneinen. Es würde quasi keinen Unterschied machen.

George weint weiter, sie kann nicht schlafen... Rube kommt wieder auf seine Bilder zu sprechen. Wenn man zu dicht davor steht, sieht man nur Farbflecken und wenn man zu weit wegsteht, sieht man die Details nicht. Das ist George`s augenblickliche Perspektive. George erkennt: Sie ist zu dicht dran.

Sie frägt sich, warum sie hier sitzt - sie weiss es nicht - findet keine Antwort - sie ist einfach nur fertig.

Da kommt der Milchmann, S. Kolas, zu George`s Elternhaus und Rube hält ein wenig smalltalk, bevor er ihm die Seele nimmt. Der Zeitungsjunge wirft aus Versehen die Zeitung auf Kolas, entschuldigt sich aber sofort. In dem Moment, als Kolas die Zeitung aufhebt, löst ein Gruftling die Bremse und der Milchmann wird von seinem eigenen Wagen überrollt.

Rube führt Kolas ins Licht. Schnell stellt George die Milch für ihre Eltern vor deren Haustür und ruft Rube nach, er solle ihr warten. Sie fährt mit ihrem Rad hinterher.

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